Der Dresdner Neumarkt ist der wiederentstandene Platz zu Füßen der berühmten Frauenkirche und nicht nur einer der touristischen Schwerpunkte in Dresden, sondern das eigentliche Zentrum der Stadt. Bekannt ist der Neumarkt Dresden vor allem für seine bis zur Zerstörung der Stadt 1945 vorhandene bürgerlicher Barockbaukunst von europäischem Rang. Seit den 1990er Jahren sind wieder viele Gebäude im Gebiet zwischen Kurländer Palais und Taschenbergpalais, zwischen Brühlscher Terrasse und Wilsdruffer Straße neu aufgebaut worden. Neben einigen modern gestalteten Gebäuden finden sich nun am Neumarkt wieder eine Vielzahl von Barockfassaden.

Die Bebauung am Dresdner Neumarkt

Neumarkt Dresden - Karte

Genau genommen besteht der Dresdner Neumarkt aus drei ineinander übergehenden Plätzen: dem eigentlichen Neumarkt – ein großer Platz südwestlich der Frauenkirche – und den beiden kleineren Plätzen „Jüdenhof“ (vor dem Johanneum mit dem Verkehrsmuseum) und „An der Frauenkirche“ (nördlich des Gotteshauses zwischen Münzgasse, Kunstakademie und Cosel-Palais). Der Neumarkt und der Jüdenhof werden außer von der Frauenkirche und dem Johanneum von acht Quartieren begrenzt. Die se weisen zusammen über 100 Parzellen auf, von denen fast alle inzwischen schon bebaut wurden. 

In diesen Gebäuden haben zahlreiche Restaurants und Geschäfte bzw. Boutiquen Einzug gehalten, die neben der barocken Architektur den Charakter des Neumarktes prägen und ihn zu einem erlebenswerten Platz machen.

Restaurants am Dresdner Neumarkt

Es ist quasi unmöglich, den Dresdner Neumarkt nach einem Besuch hungrig zu verlassen. In sehr vielen der den Neumarkt umgebenden Wohn- und Geschäftshäusern finden sich zahlreiche Restaurants. Unter ihnen sind gleich mehrere italienische sowie weitere Restaurats mit internationaler Küche. Aber auch Gaststätten mit sächsisch-regionaler Ausrichtung sind vertreten.

Neumarkt Dresden: Erreichbarkeit mit Öffentlichen Verkehrsmitteln

In der Innenstadt kann die mächtige Kuppel der Frauenkirche von den meisten Standorten aus gut gesehen werden, so daß man den fußläufigen Weg zum Dresdner Neumarkt innerhalb des Zentrums auch ohne Karten und Hinweise gut findet. Ganz direkt ist der Neumarkt – der Fußgängern vorbehalten und darum für Fahrzeuge gesperrt ist – zwar mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen, aber die nächsten Haltestellen von Bus und Bahn sind jeweils nur 2 bis 4 Gehminuten entfernt. 

Frauenkirche Dresden vom Dresdner Neumarkt aus gesehen

Bei den Straßenbahnlinien 1, 2 und 4 nutzen Sie die Haltestelle Altmarkt (alternativ auch die Haltestellen Postplatz und Pirnaischer Platz, wo die Buslinien 94 bzw. 62 und 75 halten), für die Straßenbahnlinien 3, 7, 8 und 9 empfiehlt sich die Haltestelle Synagoge. Sollten Sie mit der Linie 11 unterwegs sein, nutzen Sie bitte den Postplatz, bei den Linien 12 und 44 können Sie am Pirnaischen Platz zu- und aussteigen.

Anfahrt und Parken am Dresdner Neumarkt

Nutzen Sie für die Anfahrt mit dem eigenen PKW zum Neumarkt das sehr gut funktionierende Parkleitsystem der Stadt Dresden. Lassen Sie sich von ihrem Navigationssystem zunächst zum ganz in der Nähe gelegenen Altmarkt (alternativ zur Wilsdruffer Straße oder zum Pirnaischen Platz) lotsen. Halten Sie bei der Fahrt in Richtung Stadtzentrum dann Ausschau nach den großen Hinweistafeln für die diversen Parkhäuser und Tiefgaragen in der City. Diese Hinweistafeln – die Sie an allen größeren Einfallstraßen in die Innenstadt finden – zeigen Ihnen nicht nur den Weg zu den Parkgelegenheiten an, sondern auch die Zahl der jeweils noch verfügbaren Parkplätze.

Nahe beim Neumarkt Dresden finden Sie folgende Parkgelegenheiten: Die Tiefgarage Frauenkirche / Neumarkt und die Tiefgarage an der Frauenkirche (trotz des fast identischen Namens zwei separate Tiefgaragen), die Tiefgarage Haus am Zwinger, die Tiefgarage des Hotels Kempinski im Taschenbergpalais, die Tiefgarage Altmarkt-Galerie und das Parkhaus Centrum Galerie. Die Tiefgarage Semperoper ist ebenfalls nicht übermäßig weit entfernt; ebenso die Parkplätze Schießgasse und Pirnaischer Platz. Unter dem Altmarkt befindet sich zudem die großzügige und moderne Tiefgarage Altmarkt mit über 400 Plätzen. 

Bernardo Bellotto, genannt Canaletto - Der Neumarkt von der Moritzstraße aus (ca. 1752)