Dresden Altstadt mit Frauenkirche im Sonnenuntergang vom Glockenspielpavillon auf der Neustädter Seite gesehen

Die Frauenkirche Dresden bietet ganzjährig Konzerte und Veranstaltungen. Durch ihre Lage, ihre Schönheit, Ihr Fassungsvermögen und ihre Akustik wird sie so zu einem kulturellen Zentrum Dresdens. Ein Besuch lohnt sich immer!

Altar und Innenraum der Frauenkirche Dresden

Die Akustik der Dresdner Frauenkirche eignet sich vor allem für Renaissance-, Barock- und Vokalmusik. Bei zahlreichen Konzerten kommen zum einen die beiden eigenen Chöre sowie das eigene Ensemble zum Einsatz.

Zum anderen aber sind sehr oft auch international gefeierte Solisten sowie namhafte Orchester und Chöre zu Gast. So kommt die Frauenkirche auf insgesamt ca. 60 Konzerte, 40 Orgelabende, 20 Geistliche Sonn- und Festtagsmusiken pro Jahr.

Für Werbe-Links auf dieser Seite (erkennbar am Asterisk/Sternchen *) zahlt der Händler ggf. eine Provision – für Sie ändert dies nichts am Preis. Mehr Informationen gibt es hier und hier.

Alle verfügbaren Tickets für Konzerte und Veranstaltungen der Frauenkirche Dresden (außer Musikfestspiele Dresden, s.u.) finden Sie hier:

Zudem haben wir nachfolgend noch eine Auswahl besonders empfehlenswerter Konzerte aufgelistet.

Veranstaltungen und Konzerte in der Frauenkirche 2022

– Auswahl –

Fest der Farben – Brahms, Tschaikowsky, Rachmaninow

Johannes Brahms wurde zu Lebzeiten in ganz Europa verehrt. Musikmetropolen warben um seine Gunst. So auch Breslau – heute Wrocław. 1879 verlieh ihm die dortige Universität die Ehrendoktorwürde. Und Brahms bedankte sich mit dem, was er am besten konnte: mit einem neuen Werk. So entstand die »Akademische Festouvertüre«, mit der NFM Wroclaw Philharmonic ihren Abend in Dresden eröffnen.

Wenn Brahms‘ Festouvertüre berühmt wurde, dann gilt das noch viel mehr für Tschaikowskys Violinkonzert. Mit diesem Werk arbeitete er sich persönlich aus einer schweren Depression heraus und es ebnete ihm den Weg zu weltweitem Ruhm. Und als wäre dem nicht genug, warten die Gäste der Frauenkirche Dresden aus unserer polnischer Partnerstadt schließlich mit Rachmaninows »2. Sinfonie« auf. Mit ihrem dritten Satz, der von einer solchen Schönheit ist, dass stets die Zeit still zu stehen scheint, wenn diese Musik anhebt.

Johannes Brahms Akademische Festouvertüre c-Moll op. 80
Peter Tschaikowsky Violinkonzert D-Dur op. 35
Sergei Rachmaninow Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Violine Bomsori Kim
NFM Wroclaw Philharmonic
Leitung Giancarlo Guererro

Sa.
30.04.2022
um 20:00 Uhr

The King´s Singers – Finding Harmony

2018 feierten die King’s Singers in der Frauenkirche Dresden ihr fünfzigjähriges Ensemble-Jubiläum. In schöner Regelmäßigkeit waren sie in den letzten Jahren hier zu erleben. »Die Frauenkirche mit ihrer generösen Akustik und ihrem wunderschönen Anblick ist für unser Ensemble einer der liebsten Konzertorte in Deutschland«, schrieb der Tenor Julian Gregory kürzlich in seinem Online-Tagebuch. Inzwischen sind schon wieder zwei neue Mitglieder zu den King’s Singers gestoßen, und die sechs Sänger haben gemeinsam drei neue Programme erarbeitet, eines aufregender als das andere. »Finding Harmony« beschäftigt sich mit den unzähligen Momenten in der Geschichte, in denen Lieder Nationen, Kulturen und Anliegen zusammengebracht haben – von der Reformation bis zur Bürgerrechtsbewegung der USA. »Musik war schon immer unsere gemeinsame Sprache«, sagen die King’s Singers, und in dieser Sprache wollen die Sänger erzählen, »wer wir sind und woher wir kommen.«

19:00 Uhr Künstlergespräch mit den King’s Singers

Sa.
07.05.2022
um 20:00 Uhr

Geistliche Sonntagsmusik – Wolfgang Amadeus Mozart „Credo-Messe“

Mozart war bestens vernetzt. Zu seinen Freunden, Bekannten und in dem Fall: Gönnern zählte der einflussreiche Salzburger Ignaz Franz Stanislaus Reichsgraf von Spaur. Er war zudem Domherr und wurde 1776 zum Fürstbischof geweiht. Aus diesem Anlass entstand die besonders festliche »Messe C-Dur«, die lange Zeit einfach nur »Spaur-Messe« hieß. Doch es war gar nicht klar, welches Werk von Mozart damit eigentlich gemeint war. Erst seit 2007 ist belegt, dass die »Credo-Messe« dieses Widmungswerk ist. Ob sie nun Spaur- oder »Credo-Messe« oder gar Missa solemnis in C heißt: Sicher ist, dass es sich um einen funkelnden Juwel der Kirchenmusik handelt, der da in der Frauenkirche Dresden erstrahlt.

Wolfgang Amadeus Mozart »Credo-Messe« KV 257
Sopran Marie Hänsel
Alt Britta Schwarz
Tenor Tobias Hunger
Bass Sebastian Richter
collegium vocale
ensemble frauenkirche dresden
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

So.
15.05.2022
um 16:00 Uhr

»Clair-obscur« – Patricia Petibon und das La Cetra Barockorchester Basel unter Andrea Marcon

Gemeinsam mit der französischen Sopranistin Patricia Petibon entzündet das La Cetra Barockorchester Basel unter der Leitung von Andrea Marcon ein Feuerwerk der Emotionen und Affekte in der Frauenkirche Dresden und entführt das Publikum in die zauberhaften Welten der Oper des Barock und der Klassik. Mit Werken der mit allen musikdramatischen Wassern gewaschenen Komponisten Mozart, Gluck, Händel oder Rameau lassen die Künstler ihre Zuhörerschaft lachen, leiden und lieben. Dabei sorgen La Cetra als eines der führenden Barockorchester der Welt und die für ihre Interpretationen der französischen und italienischen Musik des 17. und 18. Jahrhunderts umjubelte Sängerin für einen packenden und lebendigen Klangzauber in der Frauenkirche Dresden.

Patricia Petibon – Sopran
La Cetra Barockorchester Basel
Andrea Marcon – Dirigent

Werke von Tomaso Albinoni, Christoph Willibald Gluck, Georg Friedrich Händel, Stefano Landi, Biagio Marini, Wolfgang Amadeus Mozart und Jean-Philippe Rameau

Mittwoch,
18. Mai 2022,
20.00 Uhr

DRESDNER PHILHARMONIE & KENT NAGANO

Kent Nagano dirigiert ein Konzert, das perfekt auf die Akustik der Dresdner Frauenkirche zugeschnitten ist: Bruckners Sechste, die in den Jahren zwischen 1879 und 1881 entstand und deren Gesamtaufführung der Komponist nicht mehr erlebte, ist mit ihrer fließenden Struktur die unbeschwerteste seiner Sinfonien. Die Klangschichten in Ives’ 1906 zu Papier gebrachter und in den 1930er-Jahren überarbeiteten Komposition »The Unanswered Question« überlagern einen Choral, das Motiv der gedämpften Trompete stellt die »ewige Frage nach der Existenz«. In der 2016 in Hamburg uraufgeführten Oper »Stilles Meer« bringt der japanische Komponist Toshio Hosokawa die Trauer über die Opfer des Tsunamis von 2011 und der Atomkatastrophe von Fukushima zum Ausdruck.

Dresdner Philharmonie
Kent Nagano – Dirigent

  • Charles Ives: »The Unanswered Question«
  • Toshio Hosokawa: Intermezzo aus der Oper »Stilles Meer«
  • Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur WAB 106

Freitag,
20. Mai 2022,
20.00 Uhr

YALE SCHOLA CANTORUM – JUILLIARD415 – HILL

Vielfältige Dialoge werden in diesem Konzert in der Frauenkirche Dresdem mit Juilliard415 – dem Ensemble für historische Aufführungspraxis der berühmten New Yorker Juilliard School – und der auf die Musik des 16. und 17. Jahrhunderts spezialisierten Vokalformation der legendären Yale University, der Yale Schola Cantorum, eröffnet. In zahlreichen gemeinsamen Projekten haben die Musikerinnen und Musiker ihr harmonisches Zusammenspiel bereits bewiesen und bieten unter der Leitung von David Hill ein Programm, das eine spannende Brücke zwischen den musikalischen Epochen schlägt. So trifft das Werk »In the Beginning« des US-amerikanischen Meisters der Moderne Copland auf die universellen Tonschöpfungen von Haydn.

Yale Schola Cantorum
Juilliard415
David Hill – Dirigent

  • Aaron Coplan: »In the Beginning«
  • Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 6 D-Dur Hob. I:6 »Le Matin«
  • Joseph Haydn: »Die Vorstellung des Chaos« (Nr. 1 aus dem Oratorium »Die Schöpfung« Hob. XXI:2)
  • Joseph Haydn: Messe Nr. 13 B-Dur Hob. XXII:13 »Schöpfungsmesse«

19 Uhr Konzerteinführung (Kirchenschiff)

Donnerstag,
2. Juni 2022,
20.00 Uhr

Daniel Hope & Brixen Classics Festival Orchestra – Werke von Mendelssohn Bartholdy, Bruch & Dvořák

Berühmte Werke können für Komponisten Segen und Fluch zugleich sein. Wie es sich anfühlt, wenn ein Werk alle anderen in den Schatten stellt, davon könnte Max Bruch einiges erzählen. Sein 1. Violinkonzert hat sein gesamtes Schaffen überstrahlt. Gewidmet ist es dem berühmten Geiger Joseph Joachim, der in diesem Werk all seine legendäre Virtuosität herausstellen konnte. Daneben sind es die schwelgerischen Melodiebögen und die immer wieder kraftstrotzenden Klangausbrüche des Orchesters, die dieses Werk so berühmt machen. Mit Ruhm hatte Antonín Dvořák wohl weniger Probleme. Er suchte das Rampenlicht und wollte in die Welt hineinstrahlen. Das ist ihm gründlich gelungen mit seiner Sinfonie Nr. 9 »Aus der Neuen Welt«! Beginnen wird dieses Konzert in der Frauenkirche Dresden aber mit Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie Nr. 10.

DIRECTOR’S LOUNGE
mit Daniel Hope im Anschluss an das Konzert

Felix Mendelssohn Bartholdy Streichersinfonie Nr. 10 h-Moll
Max Bruch Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 9 e-Moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«

Violine Daniel Hope
Brixen Festival Orchestra
Leitung Daniel Geiss

Sa.
18.06.2022
um 20:00 Uhr

Georg Friedrich Händel – Oratorium «Messias» HWV 56

Händels »Messias« ist einer der großen Marksteine des Musikjahres der Frauenkirche Dresden und auch immer wieder einer für die hauseigenen Ensembles. Das ensemble frauenkirche dresden etwa, in dem Musiker der beiden großen Dresdner Orchester spielen, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Klangwelt barocker Musikwerke auf modernem Instrumentarium zum Leben zu erwecken. Gemeinsam mit dem Kammerchor der Frauenkirche, in dem sich 30 Sänger zusammengefunden haben, finden die Musiker Jahr für Jahr und Abend für Abend zu neuen, lebendigen und immer authentischen Musizierfassungen. »Hallelujah!«

Sopran Hanna Zumsande
Alt Britta Schwarz
Tenor n.n.
Bass Thomas Laske
Kammerchor der Frauenkirche
ensemble frauenkirche dresden
Leitung Frauenkirchenkantor Matthias Grünert

Sa.
09.07.2022
um 20:00 Uhr

Zwischen Tanz und Geheimnis – Werke von Bach, Vivaldi und Pärt

Konzerte mit Maurice Steger sind funkensprühende Ereignisse – so viel technische Brillanz und leidenschaftliche Interpretation sind einzigartig. Bachs »Concerto nach italienischem Gusto« sowie anonyme Tänze des 17. Jahrhunderts werden das Publikum staunen machen und in Bewegung versetzen. Und Vivaldi wird bei Steger sowieso ein Fest barocker Ausgelassenheit.
Doch im zweiten Teil des Konzertes in der Frauenkirche Dresden wagen der Blockflötist und das Zürcher Kammerorchester einen Blick in die Tiefen von Mysterien und loten Zustände des Nebulösen aus. Gerade so, als würde der Ekstase des Tanzes ein Zustand der Erschöpfung und des Abtauchens folgen. Dafür steht das Werk »Fratres» des estnischen Komponisten Arvo Pärt. Und auch Bachs »Goldberg-Variationen« in einer besonde- ren Bearbeitung atmen diesen Geist des Geheimnisvollen.

Johann Sebastian Bach Concerto nach italienischem Gusto, Fassung für Blockflöte und Orchester BWV 971
Anonymus A Jocobean Masque Dance mit instrumentalen Stücken aus dem englischen 17. Jahrhundert (Werke von John Cooper, Henrik Filip Johnsen, Gottfried Finger u. a.)
Arvo Pärt Fratres
Antonio Vivaldi Concerto per flauto B-Dur RV 375
Johann Sebastian Bach Goldberg-Variationen, Fassung für Streicher BWV 988 (Auszüge)

Blockflöte und Leitung Maurice Steger
Zürcher Kammerorchester

Sa.
16.07.2022
um 20:00 Uhr

Blechbläsermusik über die Zeiten – Ludwig Güttler und Friedrich Kircheis

Seit Jahrzehnten verbindet Ludwig Güttler und den Dresdner Organisten Friedrich Kircheis eine musikalische Freundschaft. Zahlreiche Einspielungen und unzählige Konzerte haben die beiden Interpreten verwirklicht. Dabei waren und sind Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn Bartholdy besonders helle Fixsterne ihres musikalischen Kosmos.
Zu diesen beiden Komponisten treten festliche Bläser- musiken aus verschiedensten Epochen und so manch eine Entdeckung wird das Programm in besonderer Weise anreichern. Freuen sie sich auf einen festlichen Konzert- abend mit zwei der verdienstvollsten sächsischen Musiker unserer Tage und dem »Blechbläserensemble Ludwig Güttler.«

Henry Purcell Trumpet Tune and Air für Blechbläser und Pauken
Erasmus Widmann Partita für Blechbläser und Pauken Gottfried August Homilius Motette »Ich hab dich je und je geliebt«
Giovanni Gabrieli Canzon XVI-dreichörig für Blechbläser und Pauken
Georg Friedrich Händel Suite C-Dur aus der »Wasser- musik« für zwei hohe Trompeten, drei Trompeten, Waldhorn, vier Posaunen, Tuba und Pauken
Anton Bruckner Drei Stücke für Blechbläser
Johann Sebastian Bach Präludium und Fuge c-Moll BWV 546 für Orgel
Giovanni Battista Sammartini Sonate As-Dur für Blechbläser und Pauken
Felix Mendelssohn Bartholdy Sonate c-Moll für Orgel Johann Sebastian Bach Motette doppelchörig »Singet dem Herrn« BWV 225 (Einrichtung für Blechbläser: Ludwig Güttler)

Blechbläserensemble Ludwig Güttler
Orgel Friedrich Kircheis
Trompete und Leitung Ludwig Güttler

Sa.
27.08.2022
um 20:00 Uhr

Alle Angaben ohne Gewähr. Zu-Gast-In-Dresden.de haftet nicht für die Richtigkeit der gemachten Angaben.