Deutsches Hygiene-Museum Dresden mit Plastik Ballwerfer

Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden ist weltweit einmalig und ist ganz auf das Themenfeld Mensch-Körper-Gesundheit fokussiert. Das Hygiene-Museum geht auf den Unternehmer und Odol-Fabrikanten Karl August Lingner zurück, der es 1912 gründete (und der auch an anderen Stellen in Dresden Großzügigkeit gegenüber der Bürgerschaft bewies, z.B. im Lingnerschloss). Seinen jetzigen Standort in dem charakteristischen Gebäude unweit des Großen Gartens in Dresden bezog es 1930.

Besucherinformation

Deutsches Hygiene-Museum Dresden: Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Corona-bedingt gelten für das Deutsche Hygiene-Museum aktuell folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 17.00 Uhr.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 9 € (ermäßigt 4 €)**
Familienkarte: 14 €
Kinder bis 16 Jahre: frei

Tickets können gegenwärtig aufgrund der Pandemie ausschließlich online für ein konkretes Zeitfenster erworben werden – vor Ort ist kein Ticketkauf möglich. Zu den Ticketpreisen kommt jeweils noch eine Servicegebühr von 1,- € hinzu.  H I E R  können Sie die Tickets erwerben.

** Schüler und Azubis über 16 Jahre, Studierende, ALG II-Empfänger, Bundesfreiwilligendienstler bzw. FSJler, Dresden Pass-Inhaber, Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 50 (Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit Merkmal H oder B im Ausweis haben freien Eintritt)

In der Dauerausstellung darf fotografiert werden (mit wenigen Ausnahmen und ohne Blitz).

Bitte beachten Sie, daß sich bedingt durch die gegenwärtige Pandemie sowohl Öffnungszeiten als auch Eintrittspreise jederzeit ändern können.

Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden hat die Adresse: Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.

Anfahrt mit der Bahn

Sie steigen am Hauptbahnhof Dresden aus. Dort steigen Sie in die Straßenbahn Linie 10 in Richtung Striesen und fahren bis zur Haltestelle „Georg-Arnhold-Bad/Deutsches Hygiene-Museum“.

Anfahrt mit der Straßenbahn

Linien 10 & 13 bis zur Haltestelle „Georg-Arnhold-Bad/Deutsches Hygiene-Museum“
Linie 1, 2, 4 & 12 bis zur Haltestelle „Deutsches Hygiene-Museum“
Mit zahlreichen anderen Linien erreichen Sie den nur wenige Fußminuten entfernten Pirnaischen Platz.

Anfahrt mit dem PKW

Über die Autobahn A4: Abfahrt Dresden Hellerau, dann über die Bundestraße B170 ins Stadtzentrum bis zum Pirnaischen Platz, hier links in die Grunaer Straße einbiegen und danach rechts in der Blüherstraße noch wenige hundert Meter zum Museum fahren.

Über die Autobahn A17: Abfahrt Dresden Südvorstadt, dann über die Bundesstraße B170 ins Stadtzentrum bis zum Georg-Platz, hier rechts in die Bürgerwiese einbiegen und danach links in der Zinzendorfstraße oder der darauffolgenden Blüherstraße noch wenige hundert Meter zum Museum fahren.

Parken am Hygiene-Museum Dresden

  • Parkplatz Blüherstraße (Adresse: Blüherstraße, 01069 Dresden): 130 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber je Stunde 50 Cent, Tageskarte 3,- €
  • Parkplatz Lingnerallee (Adresse: Lingnerallee, 01069 Dresden): 350 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber je Stunde 50 Cent, Tageskarte 3,- €
  • Parkplatz Pirnaische Straße (Adresse: Pirnaische Straße, 01069 Dresden): 500 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber 1. Stunde 1,- €, danach je Stunde 50 Cent, 10 Stunden 5,- €
  • Parkplatz Zinzendorfstraße (Adresse: Zinzendorfstraße, 01069 Dresden): 250 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber 1. Stunde 1,- €, danach je Stunde 50 Cent, 10 Stunden 5,- €

Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden hat drei Schwerpunkte:

Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ im Hygiene-Museum Dresden

Zuerst wäre die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ zu nennen, die den Menschen, seinen Körper und seine Gesundheit thematisiert. In sieben Themenräume werden Aspekte des menschlichen Lebens angesprochen, die in der Alltagserfahrung aller Besucher verankert sind. Die Ausstellungsfläche beträgt 2.500 qm, auf denen etwa 1.300 Exponate aus der Sammlung des Museums gezeigt werden. Ergänzt werden diese durch Leihgaben anderer Institutionen, speziell entwickelte Medieneinheiten und interaktive Stationen.

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„Kinder-Museum Unsere fünf Sinne“

Das „Kinder-Museum Unsere fünf Sinne“ im Hygiene-Museum Dresden informiert spielerisch über die menschlichen Sinne und ihre Leistungsfähigkeit: Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen – mit diesen fünf Sinnen können Kinder die ganze Welt entdecken. Kindgerechte Antworten auf die Frage, wie diese Sinne funktionieren, geben große Modelle und kurze Filme. Sie ermöglichen ungewöhnliche Blicke ins Innere von Auge, Ohr und Nase, auf die Zunge oder unter die Haut. Zahlreiche neu entwickelte Experimentierstationen und Spiele warten auf Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren. Einen Mitmachflyer mit den Highlights des Kinder-Museums zum Ausprobieren, Experimentieren, Erleben, Beobachten und Staunen für die ganze Familie finden Sie HIER oder am Eingang des Kinder-Museums.

Das Kinder-Museum ist – genau wie die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ – barrierefrei zugänglich.

Jährlich wechselnde Sonderausstellungen

Parallel zu diesen beiden dauerhaften Ausstellungen wird stets eine jährlich wechselnde Sonderausstellung gezeigt. Diese Sonderausstellungen beschäftigen sich mit aktuellen oder historischen Fragestellungen aus Wissenschaft und Gesellschaft, Kunst und Kultur. Entwickelt werden diese Ausstellungen von interdisziplinär zusammengesetzten Teams aus Kuratoren, Künstlern, Szenografen und Gestaltern. Das Museum kooperiert hierfür mit wissenschaftlichen Institutionen sowie internationalen Partnern und Leihgebern.

Saison 2020/2021: Sonderausstellung „Future Food. Essen für die Welt“ im Hygiene-Museum Dresden

Die Sonderausstellung Future Food. Essen für die Welt von morgen will den Gast mit einer der größten Herausforderungen unserer Zeit konfrontieren. In drei Kapiteln folgt man dem Weg der Lebensmittel vom Stall oder Feld bis auf den Tisch. Dabei werden Themenfelder wie globale Verteilungsgerechtigkeit, vegetarische Ernährung oder die Macht der großen Lebensmittelkonzerne betrachtet. Und natürlich geht es um das Essen als Erlebnis voller Genuss, das Identität und Gemeinschaft stiftet.

Die Ausstellungsmacher wollen zeigen, dass die Zukunft der Welternährung von politischen Weichenstellungen, aber auch von persönlichen Entscheidungen abhängen wird. Neben musealen Exponaten werden in der Sonderausstellung „Future Food“ interaktive Medien, Videoinstallationen, wissenschaftliche Prototypen sowie künstlerische Positionen präsentiert. Nützliches Faktenwissen vermittelt die Ausstellung in anschaulichen Wandgrafiken.Historische Dokumente und Objekte erzählen von Ideen, die ihrer Zeit weit voraus waren, und von solchen, die an den Gesetzen des Markts und den Gewohnheiten der Konsumenten scheiterten. Stationen eines Rundganges sind ein Gewächshaus, ein Logistikzentrum, einen Supermarkt und an einer Festtafel. 

Zu dieser Sonderausstellung ist im Wallstein Verlag ein lesenswerter Begleitband* erschienen.

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Saison 2020/2021: Sonderausstellung „Im Gefängnis. Vom Entzug der Freiheit“ im Hygiene-Museum Dresden

Das Gefängnis ist glücklicherweise für die meisten ein nur aus Filmen bekannter Ort, der oft besonders düster inszeniert wird:  Straffällige leben beengt zusammen, getrennt nur durch kahle Zellwände. Einerseits sind sie strenger Kontrolle, andererseits aber dennoch oft Gewalt Übergriffen durch ihre Mitgefangenen ausgesetzt. 

Aber entspricht all dies der Realität? Und wie stehen die Besucher der Ausstellung selbst zum Gefängnis? Weil es das eine Gefängnis nicht gibt, hat das Deutsche Hygiene-Museum gemeinsam mit dem musée des Confluences in Lyon und dem Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondmuseum in Genf nach grenzüberschreitenden Themen und Gemeinsamkeiten gesucht. Mit Hilfe von Alltagsobjekten, historischen Zeugnissen, audiovisuellen Medien und Kunst „aus dem Gefängnis“ wird gezeigt, wie das Leben der Gefangenen in verschiedenen europäischen Ländern und in den USA heute aussieht.

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Ergänzend zu den Ausstellungen organisiert das Museum ein breit gefächertes wissenschaftliches und kulturelles Veranstaltungsprogramm aus jährlich rund 80 Vorträgen und Tagungen, Diskussionen, Lesungen und Konzerten. Das Tagungszentrum des Museums kann für externe Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmern genutzt werden.