Deutsches Hygiene-Museum Dresden mit Plastik Ballwerfer

Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden ist weltweit einmalig und ist ganz auf das Themenfeld Mensch-Körper-Gesundheit fokussiert.

Das Hygiene-Museum geht auf den Unternehmer und Odol-Fabrikanten Karl August Lingner zurück, der es 1912 gründete (und der auch an anderen Stellen in Dresden Großzügigkeit gegenüber der Bürgerschaft bewies, z.B. im Lingnerschloss).

Seinen jetzigen Standort in dem charakteristischen Gebäude – im Stil der Neuen Sachlichkeit – unweit des Großen Gartens in Dresden bezog es 1930.

Besucherinformation

Deutsches Hygiene-Museum Dresden: Öffnungszeiten und Eintrittspreise 2022

Corona-bedingt gelten für das Deutsche Hygiene-Museum aktuell folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10.00 bis 18.00 Uhr.

Eintrittspreise:

Erwachsene: 10 € (ermäßigt 5 €)**
Familienkarte (2 Erwachsene mit mind. 1 Kind): 15 €
Kinder bis 16 Jahre: frei
Servicegebühr auf alle Eintrittspreise: 1 € pro Ticket

Tickets können gegenwärtig aufgrund der Pandemie ausschließlich online für ein konkretes Zeitfenster max. 5 Tage im Voraus erworben werden – vor Ort ist kein Ticketkauf möglich.  H I E R  können Sie die Tickets erwerben.

** Schüler und Azubis über 16 Jahre, Studierende, ALG II-Empfänger, Bundesfreiwilligendienstler bzw. FSJler, Dresden Pass-Inhaber, Schwerbehinderte ab einem Grad der Behinderung von 50 (Begleitpersonen von Schwerbehinderten mit Merkmal H oder B im Ausweis haben freien Eintritt)

In der Dauerausstellung darf fotografiert werden (mit wenigen Ausnahmen und ohne Blitz).

Bitte beachten Sie, daß sich bedingt durch die gegenwärtige Pandemie sowohl Öffnungszeiten als auch Eintrittspreise jederzeit ändern können.

Zudem gilt: Zutritt nur mit Impf- oder Genesen-Nachweis (2G) sowie mit FFP2-Maske.

Adresse Hygiene-Museum Dresden

Lingnerplatz 1, 01069 Dresden.

Anfahrt mit der Bahn

Sie steigen am Hauptbahnhof Dresden aus. Dort steigen Sie in die Straßenbahn Linie 10 in Richtung Striesen und fahren bis zur Haltestelle „Georg-Arnhold-Bad/Deutsches Hygiene-Museum“.

Anfahrt mit der Straßenbahn

Linien 10 & 13 bis zur Haltestelle „Georg-Arnhold-Bad/Deutsches Hygiene-Museum“
Linie 1, 2, 4 & 12 bis zur Haltestelle „Deutsches Hygiene-Museum“
Mit zahlreichen anderen Linien erreichen Sie den nur wenige Fußminuten entfernten Pirnaischen Platz.

Anfahrt mit dem PKW

Über die Autobahn A4: Abfahrt Dresden Hellerau, dann über die Bundestraße B170 ins Stadtzentrum bis zum Pirnaischen Platz, hier links in die Grunaer Straße einbiegen und danach rechts in der Blüherstraße noch wenige hundert Meter zum Museum fahren.

Über die Autobahn A17: Abfahrt Dresden Südvorstadt, dann über die Bundesstraße B170 ins Stadtzentrum bis zum Georg-Platz, hier rechts in die Bürgerwiese einbiegen und danach links in der Zinzendorfstraße oder der darauffolgenden Blüherstraße noch wenige hundert Meter zum Museum fahren.

Seit 6. Februar gelten im Deutschen Hygiene-Museum die folgenden Regelungen: Zutritt zu Ausstellungen und dem Museumsrestaurant nur mit Impf- oder Genesen-Nachweis (2G) unter Vorlage eines amtlichen Ausweisdokuments. Zutritt zu Veranstaltungen nur mit mit Impf- bzw. Genesen-Nachweis oder tagesaktuellem negativem Testergebnis (3G). Zum Zweck der Kontaktnachverfolgung erfasst das DHM personenbezogene Daten gemäß sächsischer Coronaschutzverordnung. Ausgenommen von der 2G-Nachweispflicht sind Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17. Lebensjahr. Für Kinder und Jugendliche ab dem 7. Lebensjahr ist ein Testnachweis erforderlich. Von der Testpflicht befreit sind Schüler:innen bis einschließlich 17 Jahren, die einer Testpflicht nach der sächsischen Schul- und Kita-Coronaverordnung unterliegen. Begleitende Lehrer:innen und Erzieher:innen müssen über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen und ein amtliches Ausweisdokument vorlegen. Das Tragen einer FFP2-Maske im gesamten Museumsgebäude und den Ausstellungen ist erforderlich. Bei Kindern unter 6 Jahren entscheiden die Eltern. Covid-19-Erkrankte und positiv getestete Personen haben keinen Zutritt. Gruppen (auch ohne Führung) müssen sich vorab beim Besucherservice anmelden: service@dhmd.de / Tel. 0351 4846 400.

Parken und Parkgebühren am Hygiene-Museum Dresden 2022

  • Parkplatz Blüherstraße (Adresse: Blüherstraße, 01069 Dresden): 130 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber je Stunde 1,50 €, Tageskarte 6,- € – Sonntag, Feiertag und täglich von 19 bis 8 Uhr gebührenfrei
  • Parkplatz Lingnerallee (Adresse: Lingnerallee, 01069 Dresden): 350 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber je Stunde 1,50 €, Tageskarte 6,- € – Sonntag, Feiertag und täglich von 19 bis 8 Uhr gebührenfrei
  • Parkplatz Pirnaische Straße (Adresse: Pirnaische Straße, 01069 Dresden): 500 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber 1. Stunde 1 €, danach je Stunde 50 Cent, 10 Stunden 5  €, Tageskarte 7 €
  • Parkplatz Zinzendorfstraße (Adresse: Zinzendorfstraße, 01069 Dresden): 250 Parkplätze, geöffnet 24/7, wochentags tagsüber 1. Stunde 1 €, danach je Stunde 50 Cent, 10 Stunden 5  €, Tageskarte 7 €

Das Deutsche Hygiene-Museum Dresden hat 3 Schwerpunkte:

Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ im Hygiene-Museum Dresden

Zuerst wäre die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ zu nennen, die den Menschen, seinen Körper und seine Gesundheit thematisiert.

In 7 Themenräume werden Aspekte des menschlichen Lebens angesprochen, die in der Alltagserfahrung aller Besucher verankert sind. Die Ausstellungsfläche beträgt 2.500 qm, auf denen etwa 1.300 Exponate aus der Sammlung des Museums gezeigt werden.

Ergänzt werden diese durch Leihgaben anderer Institutionen, speziell entwickelte Medieneinheiten und interaktive Stationen.

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„Kinder-Museum Unsere fünf Sinne“

Das „Kinder-Museum Unsere fünf Sinne“ im Hygiene-Museum Dresden informiert spielerisch über die menschlichen Sinne und ihre Leistungsfähigkeit: Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Fühlen – mit diesen fünf Sinnen können Kinder die ganze Welt entdecken.

Kindgerechte Antworten auf die Frage, wie diese Sinne funktionieren, geben große Modelle und kurze Filme. Sie ermöglichen ungewöhnliche Blicke ins Innere von Auge, Ohr und Nase, auf die Zunge oder unter die Haut. Zahlreiche neu entwickelte Experimentierstationen und Spiele warten auf Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren.

Einen Mitmachflyer mit den Highlights des Kinder-Museums zum Ausprobieren, Experimentieren, Erleben, Beobachten und Staunen für die ganze Familie finden Sie HIER oder am Eingang des Kinder-Museums.

Das Kinder-Museum ist – genau wie die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ – barrierefrei zugänglich.

Jährlich wechselnde Sonderausstellungen

Parallel zu diesen beiden dauerhaften Ausstellungen wird stets eine jährlich wechselnde Sonderausstellung gezeigt.

Diese Sonderausstellungen beschäftigen sich mit aktuellen oder historischen Fragestellungen aus Wissenschaft und Gesellschaft, Kunst und Kultur.

Entwickelt werden diese Ausstellungen von interdisziplinär zusammengesetzten Teams aus Kuratoren, Künstlern, Szenografen und Gestaltern. Das Museum kooperiert hierfür mit wissenschaftlichen Institutionen sowie internationalen Partnern und Leihgebern.

Sonderausstellung 2022: „KÜNSTLICHE INTELLIGENZ. Maschinen — Lernen — Menschheitsträume“

Die neue Sonderausstellung gibt einen Überblick darüber, in welchen Bereichen Künstliche Intelligenz (KI) heute bereits zum Einsatz kommt und über welche damit verbundenen Fragestellungen und Probleme in der Gesellschaft diskutiert werden muss. Die Ausstellung zeigt, welche immense globale Infrastruktur für die Entwicklung und Anwendung von KI erforderlich war und ist.

Die Ausstellung erläutert, wie KI beim maschinellen Lernen funktioniert und sie verdeutlicht, inwiefern KI der menschlichen Intelligenz ähnelt und sich doch fundamental von ihr unterscheidet. Anhand zahlreicher Beispiele erfahren die Besucher, wie der Einsatz von KI-Systemen unser Verständnis von Alltag, Mobilität, Arbeit, Gesundheit und Politik schon jetzt prägt und weiter verändern wird.

Damit verbunden sind aber auch kritische Fragen an den Einsatz von KI: Welche Probleme können wir überhaupt mit KI lösen? Welche Entscheidungen wollen wir in die Hände von KI-Systemen legen? Nach welchen Kriterien trifft KI ihrerseits Entscheidungen? Und wo wollen wir Grenzen ziehen?

Auf 800 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden kulturhistorische Exponate, wissenschaftliche Objekte und Beiträge, sowie audiovisuelle Medien präsentiert. So werden differenzierte Einblicke in den aktuellen Stand von KI und unseren Umgang mit ihr ermöglicht. Die wichtigsten Informationen werden in dieser Ausstellung auch in Einfacher Sprache, Deutscher Gebärdensprache und via Tastobjekte mit Audiodeskription vermittelt.

Zu dieser Sonderausstellung ist im Wallstein Verlag ein lesenswerter Begleitband* erschienen.

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04.03.2022 bis 01.05.2022:

Foyer-Ausstellung des United States Holocaust Memorial Museum: „EINIGE WAREN NACHBARN. Täterschaft, Mitläufertum und Widerstand.“

Diese Ausstellung behandelt eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt. 

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Im nationalsozialistischen Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten.

Die Ausstellung untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse spiegeln oft Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn wider. Die Ausstellung zeigt auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

Vorschau auf kommende Sonderausstellungen 2022/2023

14.05.2022 bis 05.03.2023

FAKE. DIE GANZE WAHRHEIT.

Die interaktiv angelegte Ausstellung reagiert auf diese gesellschaftliche Entwicklung und stellt die Frage nach Wahrheit und Fälschung – und warum wir andere und uns selbst immer wieder belügen. Damit ist die Ausstellung brennend aktuell, vermittelt Orientierungswissen und hilft ganz konkret beim Umgang mit Desinformation und Falschmeldungen. Denn: 

Fake News, Fake-Profile und Fake-Produkte; Konzerne, die schummeln; Sportler, die dopen; Politiker, die nicht die Wahrheit sagen, Verschwörungsmythen zur Corona-Pandemie – so viel Fake wie heute war noch nie. Die Verunsicherung ist groß und die Lage ernst. Absichtlich veröffentlichte Falschinformationen sind eine Gefahr für die Demokratie, weil sie das Vertrauen in die Medien aushöhlen, zu Verunsicherung und sogar zur Destabilisierung einer Gesellschaft führen können.

Frühjahr bis September 2023

GENETIK. EINE AUSSTELLUNG DARÜBER, WER WIR SIND UND WERDEN KÖNNTEN

(ARBEITSTITEL)

Ein besseres Verständnis der DNA könnte den Lauf der Welt verändern. So könnten tödliche Krankheiten geheilt, Epidemien vorgebeugt, die Welternährung gesichert und dem Schicksal der eigenen Nachkommen auf die Sprünge geholfen werden. So jedenfalls lauten die Versprechungen. Das Deutsche Hygiene-Museum ermöglicht deshalb Diskussionen über Chancen und Risiken von Gentechnologien. Zudem soll die geplante Ausstellung informativ und zugleich kritisch verdeutlichen, wie die aktuelle Genforschung ihre Wirkung in kulturelle, soziale und politische Zusammenhänge hinein entfaltet. Dabei werden künstlerische Positionen mit natur- und kulturwissenschaftlichen Perspektiven verbunden.

Veranstaltungsprogramm im Hygienemuseum Dresden

Ergänzend zu den Ausstellungen organisiert das Museum ein breit gefächertes wissenschaftliches und kulturelles Veranstaltungsprogramm aus jährlich rund 80 Vorträgen und Tagungen, Diskussionen, Lesungen und Konzerten. Das Tagungszentrum des Museums kann für externe Veranstaltungen mit mehreren hundert Teilnehmern genutzt werden.

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SHEKU & ISATA KANNEH-MASON

Die Geschwister Kanneh-Mason entstammen einer Musikerfamilie, in der jedes der sieben Kinder konzertreif ein Instrument zu spielen gelernt hat. Zu regelrechten Shootingstars entwickelten sich dabei Sheku und seine Schwester Isata. Der junge Cellist war 2016 »BBC Young Musician of the Year« und bekam 2018 den «OPUS KLASSIK« als Nachwuchskünstler des Jahres. Weltweite Aufmerksamkeit erzielte er durch seinen Auftritt bei der Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle. Isata Kanneh-Mason studierte an der Royal Academy of Music in London. Sie ist Preisträgerin des »Leonard Bernstein Award« 2021 und wurde ebenfalls bereits mit einem »OPUS KLASSIK« ausgezeichnet. Im Deutschen Hygiene-Museum stellt sich das virtuose Geschwisterpaar dem Dresdner Publikum mit einem anspruchsvollen und vielseitigen Programm vor.

Sheku Kanneh-Mason – Violoncello
Isata Kanneh-Mason – Klavier

  • Aram Chatschaturjan: Sonate-Fantasie für Violoncello solo
  • Benjamin Britten: Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 65
  • Frank Bridge: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll H 125
  • Dmitri Schostakowitsch: Sonate für Violoncello und Klavier d-Moll op. 40

Freitag,
20. Mai 2022,
19.30 Uhr

»Mara« – Die Geschichte eines Stradivari-Cellos

Die abenteuerliche Geschichte eines Cellos, von diesem selbst erzählt: Es ist mehrmals um die Welt gereist, hat für Könige und gewöhnliche Bürger in Kathedralen, Schlössern und modernen Philharmonien gespielt. Es blickt auf eine 300-jährige bewegte Vergangenheit zurück und verdankt seinen Namen dem berüchtigten Virtuosen Mara, dessen Eskapaden im 18. Jahrhundert für Gesprächsstoff sorgten. Wolf Wondratschek erzählt die spannende Zeitreise des 1711 von Antonio Stradivari gebauten Cellos. »Seine Erzählung ist ein Liebesschwur: für die Kunst«, urteilte darüber Fritz Raddatz. Musikalisch brillant wird das vom Autor Gelesene von Christian Poltéra auf dem »Mara«-Cello höchstselbst untermalt, begleitet von dem jungen taiwanesischen Pianisten Hu Jung.

Christian Poltéra – Violoncello
Wolf Wondratschek – Autor und Rezitation
Hu Jung – Klavier

Musikalische Lesung mit Werken von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Witold Lutosławski, Giovanni Mara und Robert Schumann

Samstag,
21. Mai 2022,
20.00 Uhr

SOUND & SCIENCE: »VISUAL MUSIC«

Musik verzaubert und weckt in uns Bilder. Lebendig und sparten-¸bergreifend präsentieren die Musikwissenschaftlerin Friederike Wißmann und der Mathematiker und Musiker Stefan E. Schmidt im Deutschen Hygiene-Museum Musik für die Augen. Visual Music hat nicht nur eine ästhetische Seite, sondern kann aktiv zum Verstehen von Musik beitragen. Welche Visionen entstehen, wenn Musik gehört wird, und welche Musik entsteht, wenn Abbildungen gesehen werden? Mit Bildern und einem Silhouetten-Spiel wird die Künstlerin Franziska Leonhardi Musik sogar für Gehörlose interessant machen! Gabriele Groll erklärt, wie die Visualisierung von Musik durch filmisch animierte Farben und Grafiken ein eigenes Kunstgenre geworden ist, das mit dem abstrakten Film der 1920er-Jahre seinen Anfang nimmt und in Form von digitaler Visual Music bis in die Gegenwart reicht. Ein magischer Abend aus Kunst und Wissenschaft!

Prof. Dr. Friederike Wißmann 
Prof. Dr. Stefan E. Schmidt 
Gabriele Groll
Franziska Leonhardi
Stefan E. Schmidt & Company

Moderiertes Wandelkonzert

Montag,
23. Mai 2022,
20.00 Uhr

SOUND & SCIENCE: »VISUAL MUSIC«

Musik verzaubert und weckt in uns Bilder. Lebendig und sparten-¸bergreifend präsentieren die Musikwissenschaftlerin Friederike Wißmann und der Mathematiker und Musiker Stefan E. Schmidt im Deutschen Hygiene-Museum Musik für die Augen. Visual Music hat nicht nur eine ästhetische Seite, sondern kann aktiv zum Verstehen von Musik beitragen. Welche Visionen entstehen, wenn Musik gehört wird, und welche Musik entsteht, wenn Abbildungen gesehen werden? Mit Bildern und einem Silhouetten-Spiel wird die Künstlerin Franziska Leonhardi Musik sogar für Gehörlose interessant machen! Gabriele Groll erklärt, wie die Visualisierung von Musik durch filmisch animierte Farben und Grafiken ein eigenes Kunstgenre geworden ist, das mit dem abstrakten Film der 1920er-Jahre seinen Anfang nimmt und in Form von digitaler Visual Music bis in die Gegenwart reicht. Ein magischer Abend aus Kunst und Wissenschaft!

Prof. Dr. Friederike Wißmann 
Prof. Dr. Stefan E. Schmidt 
Gabriele Groll
Franziska Leonhardi
Stefan E. Schmidt & Company

Moderiertes Wandelkonzert

Montag,
23. Mai 2022,
21.00 Uhr

KINDERKONZERT: »PETERCHENS MONDFAHRT«

Ursprünglich im Jahre 1912 als Märchenspiel inszeniert, erschien die Geschichte von den Abenteuern des Maikäfers Herrn Sumsemann, der zusammen mit den Menschenkindern Peter und Anneliese zum Mond fliegt, um dort sein verloren gegangenes Beinchen zu holen, 1915 als Buch. »Peterchens Mondfahrt« von Gerdt von Bassewitz wurde zu einem ewigen Klassiker der deutschen Kinder- und Jugendliteratur, der fortan auch in diversen Verfilmungen und Theaterbearbeitungen Erfolge feierte. Das Münchener Kammerorchester mit seinem Dirigenten Clemens Schuldt erzählt die berühmte Geschichte mit der Stimme und einer neu komponierten Musik von Ali N. Askin, dessen musikalisches Spektrum von zeitgenössischen Kompositionen über Clubtracks, Arbeiten für Bühne und Schauspiel bis hin zu preisgekrönten Filmmusiken reicht, neu und zeitgemäß.

Münchener Kammerorchester
Clemens Schuldt – Dirigent
Ali N. Askin – Rezitation und Komposition

Ali N. Askin: »Peterchens Mondfahrt«. Nach einem Märchen von Gerdt von Bassewitz. Mit Bildern von Barbara Yelin und der Ü-Klasse der Grundschule an der Weilerstraße, München. Eine Zusammenarbeit mit »Fränzchen«, dem Kinder- und Jugendprogramm des Museums Villa Stuck

Donnerstag,
26. Mai 2022,
11.00 Uhr

KINDERKONZERT: »PETERCHENS MONDFAHRT«

Ursprünglich im Jahre 1912 als Märchenspiel inszeniert, erschien die Geschichte von den Abenteuern des Maikäfers Herrn Sumsemann, der zusammen mit den Menschenkindern Peter und Anneliese zum Mond fliegt, um dort sein verloren gegangenes Beinchen zu holen, 1915 als Buch. »Peterchens Mondfahrt« von Gerdt von Bassewitz wurde zu einem ewigen Klassiker der deutschen Kinder- und Jugendliteratur, der fortan auch in diversen Verfilmungen und Theaterbearbeitungen Erfolge feierte. Das Münchener Kammerorchester mit seinem Dirigenten Clemens Schuldt erzählt die berühmte Geschichte mit der Stimme und einer neu komponierten Musik von Ali N. Askin, dessen musikalisches Spektrum von zeitgenössischen Kompositionen über Clubtracks, Arbeiten für Bühne und Schauspiel bis hin zu preisgekrönten Filmmusiken reicht, neu und zeitgemäß.

Münchener Kammerorchester
Clemens Schuldt – Dirigent
Ali N. Askin – Rezitation und Komposition

Ali N. Askin: »Peterchens Mondfahrt«. Nach einem Märchen von Gerdt von Bassewitz. Mit Bildern von Barbara Yelin und der Ü-Klasse der Grundschule an der Weilerstraße, München. Eine Zusammenarbeit mit »Fränzchen«, dem Kinder- und Jugendprogramm des Museums Villa Stuck

Donnerstag,
26. Mai 2022,
16.00 Uhr