Der Kulturpalast Dresden gehört zu den wichtigsten Kulturzentren der sächsischen Landeshauptstadt und befindet sich direkt am Altmarkt. Seit seiner Wiedereröffnung 2017 nach einer umfassenden Sanierung wird er dem Anspruch gerecht, eine der ersten Adressen der Stadt in Sachen Kunst und Kultur zu sein. Der neue große Konzertsaal brilliert mit hervorragender Akustik und ist die Heimat der Dresdner Philharmonie. Ebenfalls im Kulturpalast Dresden befindet sich die städtische Zentralbibliothek und „Die Herkuleskeule“, das bekannte Dresdner Kabarett mit großer Tradition. Kulinarisch kommen die Besucher des „Kulti“, wie der Kulturpalast von einigen genannt wird, im Restaurant und Café Palastecke auf ihre Kosten.

Kulturpalast Dresden: Parken und Anfahrt

Durch seinen Standort an der Nordseite des Altmarkts profitiert der Kulturpalast Dresden von seiner zentralen Lage im Herzen Dresdens und von einer exzellenten Erreichbarkeit. Zum einen können Sie den Dresdner Kulturpalast mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut erreichen: Direkt vor seinem Haupteingang befindet sich die Straßenbahn-Haltestelle Altmarkt, die von den Linien 1, 2 und 4 angefahren wird. Und die über die Wilsdruffer Straße jeweils in 3 Minuten erreichbaren Verkehrsknotenpunkte Postplatz und Pirnaischer Platz bieten eine hervorragende ÖPNV-Anbindung in alle möglichen Teile der Stadt und des Umlandes.

Ebenfalls direkt vor dem Haupteingang des Kulturpalastes, nämlich unter dem Altmarkt, befindet sich die großzügige und moderne Tiefgarage Altmarkt mit über 400 Plätzen. Besonders komfortabel: Ein hell erleuchteter unterirdischer Durchgang verbindet die Tiefgarage mit dem Kulturpalast, so daß man immer trockenen Fußes vom Auto in den „Kulti“ und wieder zurück kommt. Falls die Tiefgarage Altmarkt einmal belegt sein sollte, finden sich im Umkreis von 300 Metern zahlreiche Alternativen: Die Tiefgarage Frauenkirche / Neumarkt, die Tiefgarage Altmarkt-Galerie und das Parkhaus Centrum Galerie. Die Tiefgarage Semperoper ist ebenfalls nicht übermäßig weit entfernt; ebenso die Parkplätze Schießgasse und Pirnaischer Platz.

Kulturpalast Dresden - Springbrunnen

Der neue Konzertsaal des Dresdner Kulturpalastes

Mit der Eröffnung des neuen Konzertsaales im Jahr 2017 stand der Dresdner Philharmonie zum ersten Mal in ihrer 150-jährigen Geschichte endlich ein Konzertsaal zur Verfügung, der mit seiner Architektur und seiner erstklassigen Akustik den Qualitäten dieses Spitzen-Orchesters entspricht. In ihm erklingen nicht nur die klassischen Klänge, mit denen man die Dresdner Philharmonie zunächst verbindet – sie lädt ebenso internationale Stars aus Jazz und Weltmusik ein. 

Kulturpalast Dresden - neuer Konzertsaal in Weinbergarchitektur

Doch das gebotene Repertoire im neuen Konzertsaal ist noch viel breiter, denn an bis zu 70 Abenden im Jahr öffnet er sich bewußt anderen, populären Genres wie Musical, Filmmusik, Ballett, Pop und volkstümlichen Schlager.

Zu verdanken hat der neue Konzertsaal im Kulturpalast Dresden seine gefällige Optik und seine herausragende Akustik dem renommierten Hamburger Architekturbüro Gerkan, Marg und Partner bzw. dem niederländischen Akustikbüro Peutz. Stellvertretend für viele andere attestierte  Anne-Sophie Mutter dem Konzertsaal, „einer der besten Säle weltweit“ zu sein. Der 2019 mit dem vom Deutschen Architekturmuseum vergebenen Preis für Architektur in Deutschland ausgezeichnete Raum ist in der sogenannten Weinbergsarchitektur aufgebaut und umfaßt etwa 21.500 Kubikmeter Raumvolumen. Damit ist er ähnlich groß wie die Säle in der Berliner Philharmonie und dem Leipziger Gewandhaus. Die Bühne hat eine Größe von 210 Quadratmetern und ein eigens konzipierter Plafond sorgt dafür, dass die Musiker sich bestens gegenseitig hören können. Im Parkett und auf den zwei Rängen finden insgesamt 1.754 Besucher Platz. 

Etwas ganz Besonderes ist die Konzertsaalorgel im neuen Saal des Kulturpalastes, denn sie befindet sich dort nur aufgrund starken Dresdner bürgerschaftlichen Engagements. Ursprünglich war im Konzertsaal keine Orgel vorgesehen, aber der Förderverein der Dresdner Philharmonie mit seinem damaligen Geschäftsführer Lutz Kittelmann setzte sich unermüdlich für dieses Projekt ein und sammelte eine Million Euro an Spenden, die von der Landeshauptstadt Dresden um 300.000 Euro aufgestockt wurden. Mit dem Bau wurde die renommierte Firma Eule Orgelbau aus Bautzen beauftragt (die bis dahin im Kulturpalast verbaute Orgel aus dem Jahr 1970 stammte von Orgelbau Jehmlich aus Dresden und ging mit der Sanierung an eine Kirche in Cottbus). Die neue Orgel verfügt über 4.109 Pfeifen in 67 Registern.